In eine Formel einsetzen, ohne Klammerfehler zu machen
Aktualisiert 01.10.2026 · Redaktionsrichtlinie
Nimm die Formel:
Wenn x = −2 ist, schreibe:
Berechne nun:
Warum die Klammern wichtig sind
Ohne Klammern liest man −3x leicht als −3 × 2 statt als −3 × (−2). Die Klammern halten das Vorzeichen mit dem eingesetzten Wert zusammen.
Eine negative Basis von einem führenden Minus unterscheiden
Zwei ähnlich aussehende Ausdrücke können entgegengesetzte Vorzeichen liefern. Berechne Potenzen, bevor du ein außen stehendes Minus anwendest.
−3² = −(3²) = −9
Wenn du einen negativen Wert für eine Variable einsetzt, zeigen Klammern, welche Größe quadriert wird. In 2x² steht der Koeffizient 2 außerhalb des Quadrats; der Ausdruck bedeutet 2×x×x und nicht (2x)². Eine eigene Einsetzzeile vor der Rechnung verhindert beide Fehler.
Ein Fehler, den du prüfen solltest
Auch bei einem Bruch müssen der vollständige Zähler und Nenner erhalten bleiben. Für a=−2 und b=4 gilt (a+b)/(b−a)=2/6=1/3. Die Eingabe a+b/b−a ohne Klammern beschreibt eine andere Rechenreihenfolge.
Probier es aus und prüfe dann den Rechenweg
Berechne 3t²+2t−5 für t=−2.
Lösung anzeigen
Einsetzen: 3(−2)²+2(−2)−5. Das Quadrat ist 4, daher ergibt sich 12−4−5=3. Als schnelle Kontrolle muss der positive quadratische Term +12 beitragen und nicht −12.
Weiter mit dem Prüfen von Gleichungen durch Einsetzen.